Rezension: Medusas Fluch von Emily Thomson



Titel: Medusas Fluch
Autorin: Emily Thomson
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform  - Januar 2017
ISBN: 978-1542515917
Buch - 9,96€
ebook - 2,99 €
Seiten: 216
Genre: Fantasy


Inhalt


"Ich fühlte mich erschöpft. Ein Jahrhundert der Trauer und der Verzweiflung lagen hinter mir. Unendlich viele Nächte und Tage, die an mir vorbeigezogen waren, mir blieben doch kaum Erinnerungen daran. Ich war am Ende meiner Kraft, doch noch gestand ich es mir nicht ein. S. 19

Für die Menschen war ich Marie. [...]Nur Tessa wusste es besser." S. 19
Tessa merkt, dass mit ihrer besten Freundin Marie etwas nicht stimmt und bucht kurzer Hand einen Flug nach Hamburg und eine Kreuzfahrt nach Island. Das passt Marie so gar nicht. Sie will nicht zurück an den Ort, wo alles begann. Sie will nicht zurück an den Ort, an dem ihre Mutter ihr ihre große Liebe nahm.

"Was aus Liebe getan wird geschieht immer jenseits von Gut und Böse." S.97

Meine Meinung

Ich habe dieses Buch in einem Zug durchgelesen und bin absolut darin versunken. Emily hat ein Händchen dafür Medusas Gefühle authentisch rüber zu bringen. Ich hab ihren Hass und ihre Verzweiflung deutlich spüren können. 


Das Cover
Das Cover stammt von Marie Graßhoff und ist einfach nur perfekt. Ich bin vor allem durch dieses Cover auf das wundervolle Buch aufmerksam geworden.

Charaktere
Die Charaktere sind authentisch. Was mir etwas gefehlt hat, ist die äußerliche Beschreibung der Charaktere. 

Marie/Medusa:
Marie ist eine begabte Künstlerin, ihre Bilder sind jedoch immer farblos. Sie ist Gaias Tochter, verflucht und unsterblich. Insgesamt ist sie stur und grübelt viel, zerfressen vom Hass auf ihre Mutter und total verzweifelt.

Tessa:
Tessa ist Maries beste Freundin und genauso dickköpfig. Sie hat einen grünen Daumen, kakaobraune Haare und hört gerne Jessie J. Ihr Lieblingslied ist Price Tag. Sie ist eine sehr fürsorgliche Freundin und möchte nur das Beste für Marie/Medusa

Jendrik:
Jendrik hat weizenblondes Haar, hohe Wangenknochen, ein markantes Kinn und kleine Lachfältchen unter seinen Augen. Außerdem ist er 1,90, groß und hat sattgrüne Augen. Er ist ein Mann der kein Nein akzeptiert und lässt sich nicht so schnell abweisen. 


Die Handlung
Die Geschichte wird sowohl aus der Gegenwart (Marie) als auch aus der Vergangenheit (Medusa) erzählt, dadurch wird es möglich die Person die Marie heute ist und das was die fühlt und tut besser zu verstehen. 


Der Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin emotional und fesselnd. Man erlebt die Verzweiflung und den Hass Medusas hautnah mit und leidet und hasst mit ihr. 


Fazit
Ein gelungener Auftakt ! 



Bewertung 
Absolut lesenswert!  


Das Bild für die Bewertung habe ich aus folgenden Bildern zusammengestellt: 


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